RWE lädt zum Sonderlehrgang ins Brandschutzzentrum nach Dortmund ein - Neue Techniken helfen im Ernstfall
Lehrgangsteilnehmer zusammen mit einem Ausbilder der DMT (Foto: Feuerwehr Warburg)
Neue Techniken zur Kontrolle von Gasbränden erprobten am 22 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr aus Warburg im Brand- und Explosionsschutzzentrum des DMT in Dortmund. Dorthin hatte sie die RWE Deutschland eingeladen. Schwerpunkte des mehrstündigen Sonderlehrgangs waren zudem die Rettung von Personen aus dem Gefahrenbereich bei einem Gasbrand.
Austretendes Erdgas, das nicht brennt, stellt aufgrund einer möglichen Explosion in der Regel immer eine erhebliche Gefahr für Leib, Leben und Sachwerte dar. Eine brennende Erdgasleckage wiederum kann zur nicht kontrollierbaren Brandausbreitung führen. „ Der Lehrgang ist eine gute Grundlage für den sicheren Umgang mit unkontrolliert austretenden Gasen. Im Ernstfall kommen die erlernten Kenntnisse allen Beteiligten zu Gute“, sagt Manfred Rickhoff, Kommunalbetreuer bei RWE Deutschland, der die Gruppe begleitete.
Die erlernten Techniken in Übungen zu festigen und anderen Kameraden beizubringen ist nun die Aufgaben der 22 Einsatzkräfte, die die Möglichkeit hatten am Sonderlehrgang teilzunehmen. „Fortbildungsmöglichkeiten für die freiwilligen Helfer durch die Industrie hat einen sehr hohen Stellenwert und ist für eine professionelle Gefahrenabwehr unabdingbar. Die Feuerwehr Warburg freut sich sehr über die Möglichkeit, die die RWE Deutschland geboten hat“, bestätigt Jürgen Rabbe, stellvertretender Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Warburg
RWE Deutschland bietet in Dortmund gemeinsam mit DMT, einer Tochtergesellschaft der TÜV Nord AG, Sonderlehrgänge für Feuerwehrleute an, um den richtigen Umgang mit Gasbränden zu erlernen und Maßnahmen insbesondere zur Menschenrettung im Zusammenhang mit Gasunfällen zu trainieren.
Zur RWE:
Die RWE Deutschland AG mit Sitz in Essen verantwortet die deutschen Aktivitäten des RWE-Konzerns in den Bereichen Netz, Vertrieb und Energieeffizienz und führt die deutschen Regionalgesellschaften. Das Unternehmen verfügt über rechtlich eigenständige Tochter-gesellschaften für den Vertrieb, den Verteilnetzbetrieb, das Zählerwesen und den Vertrieb technischer Dienstleistungen. Weitere Töchter sind für die Aktivitäten rund um die Energieeffizienz einschließlich Elektromobilität und für die Gasspeicher verantwortlich. Sie ist an rund 70 regionalen und kommunalen Energieversorgern beteiligt und beschäftigt mehr als 21.000 Mitarbeiter.
Einfangen einer Gasflamme (Foto: Feuerwehr Warburg)
Bekämpfung einer Gasflamme am Hausanschluss (Foto: Feuerwehr Warburg)
Rettung einer Person aus einer Baugrube während die Gasflamme abgeschottet wird. (Foto: Feuerwehr Warburg)
Einfangen der Gasflamme an einer Baugrube (Foto: Feuerwehr Warburg)
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