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In der Vergangenheit kam es auch in Dössel immer wieder zu verheerenden Bränden. Dieses hatte mehrere Ursachen: Kriege und Fehden, aus Platzgründen dicht gedrängte Wohnhäuser, primitive Löschgeräte (Ledereimer), Strohdächer und offenes Feuer trugen zur Entstehung und schnellen Ausbreitung von Bränden bei. Bei Einzug in das Dorf musste jeder neben dem Einzugsgeld einen Ledereimer mitbringen. Jeder Dorfbewohner trug im Rahmen der Pflichtfeuerwehr zur Brandbekämpfung bei. Bereits 1769 wurde unter Fürstbischof Wilhelm Anton eine Feuerversicherung gegründet. Die Brandversicherungssumme für Dössel betrug 1818 für Haus Riepen 7.500, für das Dorf 13.915, für Kirche, Pfarr- und Schulhaus 2100 Taler. Die Chronik berichtet von Bränden in den Jahren 1819, 1829, 1830, 1850, 1872, 1874, 1895, 1900 und 1904. 1850 wurden 36 Gebäude, 1872 25 Gebäude durch Großbrände vernichtet.

1880 versuchte die Amtsverwaltung vergeblich, die Pflichtfeuerwehr in eine Freiwillige Feuerwehr umzuwandeln. Man erhoffte sich dadurch bessere Einsatzbereitschaft.

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